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Jesse Owens
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James Cleveland âJesseâ Owens (* 12. September 1913 in Oakville, Lawrence County, Alabama; â 31. MĂ€rz 1980 in Tucson, Arizona) war ein US-amerikanischer Leichtathlet.
WĂ€hrend seiner aktiven Sportlerlaufbahn stellte er mehrere Weltrekorde auf. International bekannt wurde Owens durch seine Siege bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Mit vier Goldmedaillen (Erstplatzierung bei drei Sprintdisziplinen und beim Weitsprung) war er deren erfolgreichster Athlet.
Contents
âą Leben
âą Name
âą Ehrungen
âą Adolf Hitler
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Name
Den Spitznamen âJesseâ erhielt er von einer Lehrerin. Diese hatte seinen Akzent nicht verstanden, als er ihr sagte, dass man ihn J. C. nenne. Owens war das jĂŒngste von zehn Kindern einer FarmpĂ€chter-Familie, die aus Alabama nach Ohio zog.cite-ref-jo-dsmdw-1-0[1]
Sportlicher Aufstieg
Leichtathletik war in Owensâ Jugendzeit bereits ein sehr angesehener Sport, und schon in der Schule wurde sein Talent von seinem Sportlehrer Charles Riley entdeckt und gefördert.cite-ref-jo-dsmdw-1-1[1] In seinem Geburtsstaat Alabama herrschte strikte Rassentrennung, sodass Owens als Afroamerikaner nach seinem Highschool-Abschluss nur auf eine âschwarzeâ UniversitĂ€t hĂ€tte gehen können. Er zog es vor, knapp nördlich der Mason-Dixon-Linie an der Ohio State University in Columbus zu studieren. Hier konnte er auch gegen WeiĂe starten, sofern die WettkĂ€mpfe in Ohio und weiter nördlich, nicht jedoch weiter sĂŒdlich (auf der anderen Seite des Ohio Rivers) stattfanden. Bei solchen WettkĂ€mpfen musste er zu Hause bleiben, sodass er einen sehr gemischten Wettkampfkalender hatte. An der UniversitĂ€t wurde Owens von Larry Snyder trainiert, der ihn zum ersten schwarzen MannschaftskapitĂ€n an der Ohio State University machte.cite-ref-jo-dsmdw-1-2[1]
Owens erhielt aufgrund seiner athletischen Begabung ein Stipendium, das entsprechend den Regeln die hohen StudiengebĂŒhren und Vollpension, nicht aber Taschengeld und Geld fĂŒr BĂŒcher, WĂ€sche etc. enthielt. Somit war er wie alle Sportler, deren (weiĂe und/oder schwarze) Eltern nichts zum Studium beisteuern konnten, darauf angewiesen, sich ein Zubrot zu verdienen. Hierbei half die UniversitĂ€t, indem sie ihn als Liftboy auf dem Campus der UniversitĂ€t sowie als Page im Parlament Ohios anstellen lieĂ.cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-0[2] Anderen Quellen zufolge erhielt Owens kein Stipendium von der UniversitĂ€t, sondern die UniversitĂ€t verschaffte Owensâ Vater eine feste Anstellung.cite-ref-jo-dsmdw-1-3[1] In dieser Zeit herrschte in den USA die Weltwirtschaftskrise. Wohnen auf dem Campus wĂ€re noch teurer gewesen, da schwarze Wohngegenden in Ohio preiswerter als weiĂe waren. Dies und seine fehlenden finanziellen Möglichkeiten schlossen ihn weitgehend vom sozialen Leben seiner Mannschaftskollegen aus.cite-ref-jo-dsmdw-1-4[1]
Im Sommer 1933 gewann Jesse Owens bei den Meisterschaften der amerikanischen Schuljugend den 100-Yards-Lauf in 9,4 Sekunden, den 220-Yards-Lauf in 20,7 Sekunden sowie den Weitsprung mit 7,56 Meter.cite-ref-3[3] Daraufhin sah man ihn als die âgröĂte Begabung unter den jungen Leichtathletenâ in den USA an.cite-ref-4[4] Anfang 1935 erzielte der âWunderlĂ€uferâcite-ref-5[5] in einer Hallensportveranstaltung in New York zwei Weltrekorde (Weitsprung mit 7,85 Meter sowie 60-Meter-Lauf in 6,6 Sekunden).cite-ref-6[6]
Am 24. Mai 1935 soll Owens sich bei einer ĂŒbermĂŒtigen Rauferei, bei der er im Treppenhaus des Studentenwohnheims stĂŒrzte, eine Verletzung am RĂŒcken zugezogen haben, woraufhin ihm sein Trainer Larry Snyder dazu riet, seine Teilnahme an dem fĂŒr den Folgetag geplanten Wettkampf abzusagen.cite-ref-jo-dsmdw-1-5[1]cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-1[2] Dennoch stellte Jesse Owens am 25. Mai 1935 in Ann Arbor, Michigan bei der Big Ten Conference auf den Sportanlagen der University of Michigan innerhalb von 45 Minuten fĂŒnf neue Weltrekorde auf, einen Weltrekord stellte er ein. Um 15:15 Uhr egalisierte er mit 9,4 s den bisherigen Weltrekord ĂŒber 100 Yards (91,44 m). Um 15:25 Uhr sprang er die Weltrekordweite von 8,13 m, die erst am 12. August 1960 von Ralph Boston ĂŒberboten wurde. Auf weitere Versuche verzichtete er.cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-2[2] Um 15:45 Uhr siegte er im Lauf ĂŒber 220 Yards (201 m) mit 20,3 s, wobei er den Weltrekord um drei Zehntelsekunden verbesserte. Gleichzeitig wurde diese Zeit als Verbesserung des Weltrekords ĂŒber die kĂŒrzere 200-Meter-Strecke anerkannt. Um 16:00 Uhr brach er mit 22,6 s als erster LĂ€ufer die 23-Sekunden-Marke auf der 220-Yards-HĂŒrden-Strecke. Auch diese Zeit wurde als Weltrekord ĂŒber die 200-Meter-HĂŒrden-Strecke anerkannt. Am folgenden Tag war in den Zeitungen wenig Resonanz auf die Weltrekorde Owensâ zu finden, der als âOhio State Negroâ abgetan wurde und tags zuvor von keinem Reporter interviewt worden war.cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-3[2]
Der Sprinter Bob Collier erinnerte sich Jahrzehnte spĂ€ter: âZwar waren fast alle im Feld die schnelleren Starter als Jesse, aber nach 30 Yards hatte er die Sache zu seinen Gunsten entschieden.âcite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-4[2] Der HĂŒrdenlĂ€ufer Francis Cretzmeyer beschrieb Owensâ Teilnahme am Weitsprungwettbewerb mit den Worten: âDass er nur diesen einzigen Versuch tat, setzte jedermann in Erstaunen. Jesse sprang sehr hoch, höher als der Kopf des an der Grube sitzenden Kampfrichters.âcite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-5[2] Owensâ Trainer Larry Snyder berichtete: âJesse schien ĂŒber die Piste zu schweben. Er streichelte sie geradezu. Von den HĂŒften an aufwĂ€rts bewegte er den Körper praktisch nicht â er hĂ€tte eine volle Kaffeetasse auf dem Kopf balancieren können und nichts davon verschĂŒttet.âcite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-6[2]
Um das Entsenden der Olympiamannschaft ins Deutsche Reich zu finanzieren, wurden die OlympiaausscheidungswettkĂ€mpfe am 11./12. Juli in Randalls Island, N.Y. ausgetragen, kurz vor der Abreise nach Berlin von New York City aus. Hierdurch zahlten die Sportler (bzw. ihre Vereine oder UniversitĂ€ten) die Anreise nach New York. Auch die OlympiaausscheidungswettkĂ€mpfe aller anderen Sportarten fanden nördlich der Mason-Dixon-Line statt, um sicherzustellen, dass zumindest bei diesen keine Rassendiskriminierung stattfand, die es in den SĂŒdstaaten verboten hĂ€tte, dass WeiĂe und Afroamerikaner im selben Sportfest starten.cite-ref-7[7]
Olympische Spiele 1936
â
Hauptartikel
:
Olympische Sommerspiele 1936
Owens bezog in der US-amerikanischen Presse erst spĂ€t eine politische Position bezĂŒglich der Olympischen Spiele im Dritten Reich.cite-ref-jo-dsmdw-1-6[1] In einem Land, das dunkelhĂ€utige und jĂŒdische Athleten diskriminiere, wollte er nicht antreten.cite-ref-jo-dsmdw-1-7[1] Von seinem Trainer Larry Snyder wurde er dafĂŒr scharf kritisiert und ihm wurde die Bedeutung der Olympischen Spiele fĂŒr seine Sportkarriere verdeutlicht.cite-ref-jo-dsmdw-1-8[1] Dem öffentlichen Druck geschuldet, entsandte das United States Olympic Committee mit Avery Brundage einen Beobachter nach Berlin, um ĂŒber die dortigen VerhĂ€ltnisse zu berichten und ĂŒber den Start der US-amerikanischen Olympiateilnehmer zu entscheiden.cite-ref-jo-dsmdw-1-9[1] Am 15. Juli 1936 machte sich Owens zusammen mit 382 weiteren US-amerikanischen Sportlern an Bord eines Schiffs aus New York auf den Weg nach Berlin.cite-ref-jo-dsmdw-1-10[1] Kurz vor dem Ablegen gab Owens gegenĂŒber Vertretern der Presse an Bord eine ErklĂ€rung ab, in der er ankĂŒndigte, er wolle drei Medaillen gewinnen, nĂ€mlich im 100-Meter-Lauf, im 200-Meter-Lauf sowie im Weitsprung.cite-ref-jo-dsmdw-1-11[1] Am 6. August 1936 forderte der Duisburger Jude Abraham Adolf Kaiser Jesse Owens in einem anonymen Brief auf, gegen den Rassismus im Deutschen Reich zu protestieren.cite-ref-8[8]
Bei den Olympischen Spielen 1936 gewann der 1,78 m groĂe und 75 kg schwere Owens, der mit Schuhwerk von Adolf Dassler antrat,cite-ref-9[9] vier Goldmedaillen (100 Meter, Weitsprung, 200 Meter und 4-mal 100 Meter) und wurde damit der Athlet mit den meisten Goldmedaillen dieser Spiele.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-0[10] Owens erzĂ€hlte spĂ€ter, dass er im zweiten Wettbewerb, dem Weitsprung, in der Qualifikation nach zwei Fehlversuchen zu scheitern drohte, doch habe der Deutsche Luz Long, der zu dem Zeitpunkt einen neuen Olympiarekord aufgestellt hatte, ihm den Tipp gegeben, seine Absprungposition einige Zentimeter vor dem eigentlichen Absprungbrett zu markieren, um auf Nummer sicher zu gehen. Owens folgte dem Rat, qualifizierte sich und gewann letztendlich Gold, wĂ€hrend Long Silber errang. Diese lange verbreitete Legende ist jedoch widerlegt; die Fachzeitschrift Der Leichtathlet schrieb am 5. August 1936, beide Athleten hĂ€tten die geforderte Weite bereits im zweiten Versuch erreicht. 1965 rĂ€umte Owens gegenĂŒber Olympiahistoriker Tom Ecker in einem Interview ein: âDas sind Geschichten, die die Leute hören wollen.âcite-ref-11[11]cite-ref-12[12]cite-ref-13[13] Der erste, der Owens nach seinem Sieg gratulierte, war jedoch tatsĂ€chlich Long.cite-ref-14[14] Owens kommentierte dies spĂ€ter mit den Worten:
âIt took a lot of courage for him to befriend me in front of Hitler. You can melt down all the medals and cups I have and they wouldnât be a plating on the 24-karat friendship I felt for Luz Long at that moment. Hitler must have gone crazy watching us embrace. The sad part of the story is I never saw Long again. He was killed in World War II.â
âEs kostete ihn viel Mut, sich vor den Augen Hitlers mit mir anzufreunden. Man könnte alle Medaillen und Pokale, die ich habe, einschmelzen, und sie wĂŒrden nicht fĂŒr eine Schicht ĂŒber die 24-Karat-Freundschaft, die ich in diesem Moment fĂŒr Luz Long empfand, reichen. Hitler muss wahnsinnig geworden sein, als er uns umarmen sah. Das Traurige an der Geschichte ist, dass ich Long nie mehr gesehen habe. Er wurde im Zweiten Weltkrieg getötet.â
â
Jesse Owens
Owensâ Wochecite-ref-16[16]
| Tag | Uhrzeit | Wettkampf | Ergebnis | Rekord |
|---|---|---|---|---|
| So, 2. August | 11:29 | 100 m Vorlauf | 1. (10,3 s) | olympischer Rekord |
| | 15:04 | 100 m Zwischenlauf | 1. (10,2 s) | Weltrekord (ungĂŒltig) |
| Mo, 3. August | 15:30 | 100 m Halbfinale | 1. (10,4 s) | |
| | 17:00 | 100 m | Gold (10,3 s) | |
| Di, 4. August | 10:45 | 200 m Vorlauf | 1. (21,1 s) | olympischer Rekord |
| | 11:13 | Qualifikation Weitsprung | | |
| | 15:44 | 200 m Zwischenlauf | 1. (21,1 s) | |
| | 18:00 | Weitsprung | Gold (8,06 m) | olympischer Rekord |
| Mi, 5. August | 15:05 | 200 m Halbfinale | 1. (21,3 s) | |
| | 18:00 | 200 m | Gold (20,7 s) | olympischer Rekord |
| Sa, 8. August | 15:00 | 4 Ă 100 m Vorlauf | 1. (40,0 s) | Weltrekord |
| So, 9. August | 15:15 | 4 Ă 100 m | Gold (39,8 s) | Weltrekord |
Persönliche Bestleistungen
| Strecke | Zeit |
|---|---|
| 0 60 Yards | 0 6,1 s |
| 100 Yards | 0 9,4 s |
| 100 Meter | 10,2 s |
| 200 Meter | 20,7 s |
| 220 Yards | 20,3 s |
| Weitsprung | 0 8,13 m |
Fehlende Anerkennung zu Hause
Direkt im Anschluss an die Olympischen Spiele wurde Owens zusammen mit dem US-amerikanischen Leichtathletikteam von Avery Brundage nach London zu weiteren WettkĂ€mpfen geschickt.cite-ref-jo-dsmdw-1-12[1] Die Bedingungen fĂŒr die Sportler waren dort recht schlecht, weshalb sich Owens auf den Heimweg in die USA machte, wo er seine Frau nach drei Monaten wiedersah.cite-ref-jo-dsmdw-1-13[1] Wegen des Abbruchs der Europatournee des Leichtathletikteams wurde Owens von Brundage suspendiert und ihm zugleich der Amateurstatus des Leichtathletikverbands entzogen.cite-ref-jo-dsmdw-1-14[1]cite-ref-17[17] Dies fĂŒhrte dazu, dass Owens keine Starterlaubnis an Sportveranstaltungen des Amateurverbands mehr erhielt.cite-ref-jo-dsmdw-1-15[1]
Nach den Spielen hatte Owens Schwierigkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, weswegen er mit 23 Jahren auf Anraten seines Trainers Larry Snyder seine Sportkarriere beendete.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-1[10]cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-7[2] Er machte daraufhin Werbung fĂŒr den Sport, hauptsĂ€chlich aber fĂŒr sich selbst. In 100-Meter-Schaurennen gab er LĂ€ufern aus der Region jeweils 10 oder 20 Meter Vorsprung und gewann dennoch. Er trat auch gegen Rennpferde ĂŒber eine Distanz von 100 Yards (91,44 m) an und gewann.cite-ref-jo-dsmdw-1-16[1] SpĂ€ter entschuldigte er sich fĂŒr diese SchaulĂ€ufe: âEs war schlimm, aus olympischen Höhen herab zu kommen und gegen Tiere anzutreten, aber ich musste irgendwie ĂŒberleben, die vier Goldmedaillen konnte man ja nicht essen.âcite-ref-nzz-online-2011-08-03-18-0[18] âIch war zum Spektakel geworden, ein verrĂŒckter Kerl.âcite-ref-jo-dsmdw-1-17[1] SpĂ€ter fand man den Trick heraus: Owens startete jeweils gegen höchst reizbare VollblĂŒter, die beim Startschuss derart erschraken, dass sie erst verzögert starteten. Weiterhin trat er gegen MotorrĂ€der und Windhunde an und erhielt auf der Party eines MillionĂ€rs 1000 US-Dollar fĂŒr einen vorgefĂŒhrten Weitsprung auf der RasenflĂ€che von dessen Anwesen.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-2[10]cite-ref-jo-dsmdw-1-18[1]
Owens eröffnete eine Reinigung und trat in Nachtclubs sowie Varietés auf.cite-ref-jo-dsmdw-1-19[1]cite-ref-19500108ovs-19-0[19] SpÀter wurde er TellerwÀscher in einem Hotel.cite-ref-19500108ovs-19-1[19] Er tourte als Dirigent einer Jazz-Band durch die USA, wodurch er ein Vermögen verdiente, das er jedoch an der Börse wieder verlor.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-3[10] Er wurde wegen Steuerbetrugs angeklagt und musste 1939 Bankrott anmelden.cite-ref-jo-dsmdw-1-20[1]cite-ref-20[20] Daraufhin machte er sich mit einer PR-Agentur in den USA selbstÀndig.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-4[10] Zudem war er als Redner beim Banquet Circuit tÀtig, wo er primÀr von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin berichtete.cite-ref-nzz-online-2005-05-21-2-8[2]
SpÀte Anerkennung
Erst nachdem Owens 1955 von Dwight D. Eisenhower zum âBotschafter des Sportsâ ernannt und um die Welt geschickt worden war, besserte sich seine finanzielle Situation, da er diverse Werbeangebote erhielt.cite-ref-jo-dsmdw-1-21[1]
Im Sommer des Jahres 1964 besuchte Owens erneut Berlin, um einen Dokumentarfilm ĂŒber seine Karriere als Sportler zu drehen.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-5[10] Diese Produktion, an der Jesse Owens als ErzĂ€hler neben Luz Longs Ă€lterem Sohn Kai Long beteiligt war, erschien 1966 unter dem Titel Jesse Owens Returns to Berlin.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-6[10]
Owens, der 35 Jahre lang Kettenraucher gewesen war, starb im Alter von 66 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-7[10]cite-ref-jo-dsmdw-1-22[1] Er wurde auf dem Oak Woods Cemetery in Chicago beigesetzt.cite-ref-21[21] Zusammen mit seiner Frau hinterlieà er drei Töchter: Marlene Owens Rankin, Beverly Owens Prather und Gloria Owens Hemphill.
Ehrungen
1936 wurde Owens mit der Sportler-des-Jahres-Auszeichnung von Associated Press geehrt.
An den WÀnden des Marathontors des Berliner Olympiastadions sind die Sieger der olympischen Wettbewerbe verewigt worden. Die Ehrentafel, die seinen Namen trÀgt, besuchte Jesse Owens 1951.
1955 wurde Owens von Dwight D. Eisenhower zum âBotschafter des Sportsâ ernannt und um die Welt geschickt.cite-ref-jo-dsmdw-1-23[1]
1973 ĂŒberreichte der deutsche Generalkonsul Constantin von Dziembowski in Los Angeles Owens das am 15. MĂ€rz 1973 vom BundesprĂ€sidenten verliehene Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.cite-ref-22[22] Damit wĂŒrdigte er Owensâ Einsatz fĂŒr internationale VerstĂ€ndigung sowie dessen BemĂŒhungen, nach dem Zweiten Weltkrieg Fehlvorstellungen ĂŒber das deutsche Volk zu korrigieren.cite-ref-23[23]
1976 erhielt Owens durch PrĂ€sident Gerald Ford die Presidential Medal of Freedom verliehen sowie 1990 postum die Congressional Gold Medal durch George H. W. Bush, der ihn âeinen olympischen und amerikanischen Helden, an jedem Tag seines Lebensâ bezeichnete, nachdem Jimmy Carter zu Owensâ Lebzeiten ĂŒber diesen als âlebende Legendeâ gesprochen hatte.cite-ref-nzz-online-2011-08-03-18-1[18]
1984 wurde in Berlin mit der Jesse-Owens-Allee unweit des Berliner Olympiastadions eine StraĂe nach ihm benannt.cite-ref-24[24] 1985/86 wurde eine neue âJesse-Owens-StraĂeâ in Nottuln in Nordrhein-Westfalen benannt; auch in Augsburg und Bad Schwartau existieren StraĂen dieses Namens.
1996 wurde der Asteroid (6758) Jesseowens nach ihm benannt.
Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 kehrte die US-Nationalmannschaft erstmals ins Berliner Olympiastadion zurĂŒck und trug nach einer Sondergenehmigung des Weltverband IAAF ein Emblem auf der linken Brust, das die Initialen âJOâ als Hommage an Jesse Owens zeigte.cite-ref-25[25] Die Medaillenvergabe des Weitsprungwettbewerbs der Herren nahmen Owensâ Enkelin Marlene Dortch aus Maryland und Longs Enkeltochter Julia Vanessa Long aus MĂŒnster-Hiltrup gemeinsam vor.cite-ref-wn-26-0[26] Zeitgleich mit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 wurde im Haus des Deutschen Sports unweit des Olympiastadions eine Fotoausstellung mit dem Titel âJesse Owens â eine Sportlegendeâ prĂ€sentiert.cite-ref-wn-26-1[26]
2012 wurde Owens in die IAAF Hall of Fame aufgenommen.
Die von Jesse Owens 1936 in Berlin gewonnenen olympischen Goldmedaillen zĂ€hlen zu den berĂŒhmtesten und wertvollsten Medaillen der Sportgeschichte.cite-ref-wn-2013-11-09-27-0[27] Von David Kohler, dem PrĂ€sidenten des US-amerikanischen Auktionshauses SCP, wurde Anfang November 2013 gegenĂŒber dem US-amerikanischen Sportsender ESPN spekuliert, dass bei der bevorstehenden Versteigerung einer Goldmedaille von Jesse Owens ein siebenstelliger US-Dollar-Betrag erzielt werden könne.cite-ref-wn-2013-11-09-27-1[27]
VerhĂ€ltnis zu fĂŒhrenden Politikern
Adolf Hitler
HĂ€ufig wird behauptet, Adolf Hitler, der bei einigen WettkĂ€mpfen von Owens im Stadion anwesend war, habe ihm die Anerkennung fĂŒr seine herausragenden Leistungen verweigert. Hitler wĂ€re aber gar nicht in der Lage gewesen, einen direkten Affront gegenĂŒber Owens zu begehen, weil er auf Intervention des IOC und entsprechend dem olympischen Protokoll ab dem zweiten Wettkampftag keinem Gewinner mehr seine GlĂŒckwĂŒnsche aussprach.cite-ref-28[28] Als Baldur von Schirach vorschlug, Hitler solle sich gemeinsam mit Owens fotografieren lassen, geriet er angeblich wegen dieser âschweren Beleidigungâ auĂer sich vor Wut.cite-ref-29[29] In seiner Autobiografie schrieb Owens jedoch, Hitler sei aufgestanden und habe ihm zugewinkt.
âWhen I passed the Chancellor he arose, waved his hand at me, and I waved back at him. I think the writers showed bad taste in criticizing the man of the hour in Germany.â
âAls ich am Kanzler vorbeikam, stand er auf, winkte mir zu und ich winkte zurĂŒck. Ich denke, die Journalisten zeigten schlechten Geschmack, als sie den Mann der Stunde in Deutschland kritisierten.â
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Jesse Owens
:
The Jesse Owens Story, 1970
Valerie von Poson, die 1936 als SekretĂ€rin fĂŒr das Nationale Olympische Komitee tĂ€tig war, begleitete Owens nach dessen Gewinn der vierten Goldmedaille zum Stand von Hitler.cite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-8[10] Ralf Schreiber, der Owens als offizieller Dolmetscher bei den Olympischen Spielen begleitete, berichtete: âAls wir circa 30 Meter entfernt waren und Hitler uns sah, stand er auf und mit ihm zwei SS-GruppenfĂŒhrer und zwei GenerĂ€le und sie verlieĂen eiligst den Hitler-Stand, um zu vermeiden, die Hand eines amerikanischen Goldmedaillensiegers und Negers zu berĂŒhren.âcite-ref-deutschlandradio-2005-03-31-10-9[10]
Gegen das hartnĂ€ckige GerĂŒcht, Hitler habe Owens den Handschlag verweigert, wurden verschiedene EinwĂ€nde vorgebracht: Demnach habe Hitler tatsĂ€chlich Jesse Owens nicht persönlich gratuliert, aber an diesem Tag auch keinem anderen Athleten die Hand gereicht. Am ersten Tag der Spiele hatte er noch allen deutschen Athleten gratuliert, was ihm Ărger mit dem Olympischen Komitee einbrachte. Aus GrĂŒnden der olympischen NeutralitĂ€t mĂŒsse er allen Athleten gratulieren oder keinem. Hitler entschied sich fĂŒr Letzteres und gab von da an generell keinem Athleten mehr als Ausdruck der Anerkennung seiner Leistungen die Hand.cite-ref-31[31]
Eine andere Version lautet, Hitler habe Owens die Hand gegeben, jedoch abseits der Pressefotografen. In den 1960er Jahren habe Owens mit einem Foto des Handschlags zwischen ihm und Hitler versucht, die Legende zu bekĂ€mpfen. Doch die Journalisten hĂ€tten die Veröffentlichung aus ideologischen GrĂŒnden verweigert:
âThe predominating opinion in post-war Germany was that Hitler had ignored Owens. We therefore decided not to report on the photo. The consensus was that Hitler had to continue to be painted in a bad light in relation to Owens.â
âDie vorherrschende Meinung im Nachkriegsdeutschland war, dass Hitler Owens ignoriert habe. Wir entschieden daher, nicht ĂŒber das Foto zu berichten. Der Konsens war, dass Hitler in Bezug zu Owens weiterhin in einem schlechten Licht gezeichnet werden musste.â
â
Siegfried Mischner
Franklin D. Roosevelt
Franklin D. Roosevelt, 1933â1945 demokratischer PrĂ€sident der Vereinigten Staaten, hatte Owens kein GlĂŒckwunsch-Telegramm nach Berlin geschickt.cite-ref-jo-dsmdw-1-24[1] Zudem weigerte er sich, Owens und die 17 anderen afro-amerikanischen Athleten im WeiĂen Haus zu empfangen, Roosevelt steckte damals mitten im Wahlkampf und fĂŒrchtete sich vor den Reaktionen aus den SĂŒdstaaten, falls er den âNegerâ Owens ehren sollte.cite-ref-jo-dsmdw-1-25[1]cite-ref-0-33-0[33] Diese sogenannte Black Gang, sechzehn MĂ€nner und zwei Frauen, gewann acht der 24 Gold-, vier der 20 Silber- und zwei der zwölf Bronzemedaillen der US-Mannschaft, die aus insgesamt 310 Teilnehmern bestand. FĂŒr sie war die Zeit in Berlin eine völlig neue freiheitliche Erfahrung: Sie konnten Bus fahren, einkaufen gehen, im olympischen Dorf gab es keine Rassentrennung und wenn sie in einem CafĂ© einen Kaffee bestellten, dann bekamen sie diesen auch; zudem bekamen sie sehr viel UnterstĂŒtzung und hatten eine groĂe Fangemeinde.cite-ref-0-33-1[33] Trotz der vier gewonnenen Goldmedaillen wurde Owens auch weiterhin die gesellschaftliche Anerkennung in den USA verwehrt, so dass er bei der Siegesfeier im New Yorker Hotel Waldorf Astoria einen Warenaufzug nehmen musste.cite-ref-jo-dsmdw-1-26[1] âEinerseits wollte Amerika sie im Team haben, damit sie Medaillen gewannen. Aber als sie dann Medaillen gewonnen haben, hat man sie missachtetâ, konstatierte Filmemacherin und Autorin Riley Draper.cite-ref-0-33-2[33] Owens kommentierte dies in Bezug zu Hitler:
âHitler didnât snub me â it was Franklin D. Roosevelt who snubbed me. The president didnât even send me a telegram.â
âNicht Hitler hat mich brĂŒskiert, sondern Franklin D. Roosevelt. Der PrĂ€sident hat mir nicht einmal ein Telegramm geschickt.â
â
Jesse Owens
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The Jesse Owens Story, 1970
âMein GroĂvater hat gar nicht erwartet, dass Hitler ihn empfangen oder ihm gratulieren wĂŒrde. Deshalb konnte ihn Hitler gar nicht beleidigen, sondern nur der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten, der sich weigerte, ihm zu gratulieren. Das war eine Beleidigung, die meinen GroĂvater tief getroffen hat.â
â
Stuart Owen Rankin, Enkel und Direktor der Jesse-Owens-Stiftung
Literatur
âą Jesse, das Olympiawunder. In: Herbert GĂŒnther: âRekord-Rekordâ, Volk und Buch Verlag, Leipzig, 1950, S. 41â47
âą Jesse Owens/Paul G. Neimark: The Jesse Owens story. Putnam, New York 1970 (Autobiografie).
âą William J. Baker: Jesse Owens. An American Life. New York 1986, ISBN 0-02-901780-7.
âą F. Erik Brooks, Kevin M. Jones: Jesse Owens: A Life in American History. Greenwood Press, Westport 2020, ISBN 978-1-4408-7382-9.
âą Jesse Owens im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Filme und Dokumentationen
âą Jesse Owens Returns to Berlin, Dokumentation, 1966
âą Jesse Owens â Idol und Legende, Fernsehfilm von 1984 (192 Minuten Spieldauer), mit Dorian Harewood als Jesse Owens
âą Jesse Owens. Der schnellste Mann der Welt. TV-Dokumentation, USA, Dauer: ca. 45 Minuten; Produzent und Regisseur: Laurens Grant (Firelight Films), Autor: Stanley Nelson, Erstausstrahlung: 1. Mai 2012 in der PBS-Serie American Experience,cite-ref-35[35] deutsche Erstausstrahlung: 16. Juli 2012 (ARD), Redaktion: Beate Schlansteincite-ref-36[36].
âą Zeit fĂŒr Legenden (Originaltitel Race), Kinofilm von Stephen Hopkins mit Stephan James als Jesse Owens, 2016
âą Duell der BrĂŒder â Die Geschichte von Adidas und Puma, Fernsehfilm von Oliver Dommenget mit Kamghe Gaba als Jesse Owens, 2016
Weblinks
Commons
: Jesse Owens
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Jesse Owens
â Zitate
âą The Official Jesse Owens Website (englisch)
âą American Experience â Jesse Owens â PBS-Dokumentation (Video, 52 mins, englisch)
âą This is your Life: Jesse Owens, mit Ralph Edwards (Video, 25 Min.). NBC, 1960
âą Jesse Owens in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
âą Jesse Owens bei IMDb
âą Matthew Llewellyn: Jesse Owens. In: Encyclopedia of Alabama, 6. August 2007, zuletzt aktualisiert am 27. MĂ€rz 2023.
âą Jesse Owens in der Datenbank Find a GraveVorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata
Einzelnachweise
cite-note-nzz-online-2005-05-21-22. â Als Jesse Owens innert 45 Minuten sechs Weltrekorde erzielte. In: NZZ Online, 21. Mai 2005
cite-note-77. â Arnd KrĂŒger: Die Olympischen Spiele 1936 und die Weltmeinung: Ihre auĂenpolitische Bedeutung unter besonderer BerĂŒcksichtigung der USA. Berlin: Bartels & Wernitz 1972
cite-note-88. â Julius H. Schoeps: Gab es einen jĂŒdischen Widerstand? Abwehrstrategien gegen Hitler und den NS-Terror (PDF; 75 kB). Vortrag am 18. Juli 1997 in der Henning-von-Tresckow-Kaserne, Potsdam, S. 6
cite-note-99. â âAuf einen Blickâ â Die Geschichte der Adidas-Gruppe. (Memento vom 26. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 157 kB) adidas-group.com; abgerufen am 22. April 2012
cite-note-deutschlandradio-2005-03-31-1010. â Deutschlandfunk: FrĂŒher Tod des Olympia-Helden. Deutschlandradio: Beitrag zum 25. Todestag von Jesse Owens, 31. MĂ€rz 2005
cite-note-1111. â Jesses MĂ€rchen. In: Der Spiegel. Nr. 1, 2015, S. 105 (online).
cite-note-1212. â NPR: Was Jesse Owensâ 1936 Long-Jump Story A Myth? (englisch).
cite-note-1313. â Oskar Beck: "Umarmen Sie nie wieder einen Neger!" In: Welt Online. 1. Mai 2013, abgerufen am 3. August 2016.
cite-note-1414. â Henry Archibald Richardson: Archie's Little Black Book. Rich-Burn Company, 1953, S. 69.
cite-note-espn-2007-151. Larry Schwartz: Owens pierced a myth. Auf: ESPN.com. 2007.
cite-note-1616. â Hannes Vogel: Olympische Sommerspiele der Neuzeit â unter akzentuierter Betrachtung der beiden deutschen AusrichterstĂ€dte. Leipzig 2014.
cite-note-nzz-online-2011-08-03-1818. â Wie Jesse Owens den âFĂŒhrerâ widerlegte. In: NZZ Online, 3. August 2011
cite-note-2020. â Olympia-Weltmeister bankrott. In: Neues Wiener Tagblatt. Demokratisches Organ / Neues Wiener Abendblatt. Abend-Ausgabe des (â)Neuen Wiener Tagblatt(â) / Neues Wiener Tagblatt. Abend-Ausgabe des Neuen Wiener Tagblattes / Wiener Mittagsausgabe mit Sportblatt / 6-Uhr-Abendblatt / Neues Wiener Tagblatt. Neue Freie Presse â Neues Wiener Journal / Neues Wiener Tagblatt, 17. Mai 1939, S. 28 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwg
cite-note-2121. â Grab von Jesse Owens. knerger.de
cite-note-2222. â BundesprĂ€sidialamt
cite-note-2323. â Zeitschrift Deutscher Tischtennis Sport, 1973/19 S. 4.
cite-note-2424. â Jesse-Owens-Allee. In: StraĂennamenlexikon des LuisenstĂ€dtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
cite-note-wn-2626. â JĂŒrgen Beckgerd: Freunde gegen den Zeitgeist â Die Nachfahren von Jesse Owens und Luz Long ehren heute die Weitsprung-Weltmeister. In: WestfĂ€lische Nachrichten, 22. August 2009.
cite-note-wn-2013-11-09-2727. â WestfĂ€lische Nachrichten: Owensâ Gold wird versteigert, Sport, 9. November 2013
cite-note-2828. â So bei Leni Riefenstahl: Memoiren. MĂŒnchen 1987, S. 268. R. D. Mandell: Hitlers Olympiade. Berlin 1936. Aus dem Amerikanischen von S. Wahl. MĂŒnchen 1980, S. 203ff. und Ian Kershaw: Hitler. 1936â1945. DVA, Stuttgart 2000, S. 37.
cite-note-2929. â Vgl. Baldur von Schirach: Ich glaubte an Hitler. Hamburg 1967, S. 217f. Zit. n. Ian Kershaw: Hitler. 1936â1945. DVA, Stuttgart 2000, S. 38, Anm. 15.
cite-note-302. Vgl. auch das Zitat in: Adolf Hitler âdid shake hands with Jesse Owensâ (Memento vom 14. August 2009 im Internet Archive). In: Telegraph.co.uk, 11. August 2009.
cite-note-3131. â Rick Shenkman: Adolf Hitler, Jesse Owens and the Olympics Myth of 1936. In: History News Network, 13. Februar 2002 (auch in Rick Shenkman: Legends, Lies and Cherished Myths of American History. Morrow, New York 1988).
cite-note-323. Adolf Hitler âdid shake hands with Jesse Owensâ (Memento vom 14. August 2009 im Internet Archive). In: Telegraph.co.uk, 11. August 2009. Der Journalist Mischner sagte, er habe das Foto gesehen (âI saw it, I saw him shaking Hitlerâs hand.â).
cite-note-344. Vgl. auch das Zitat in: Adolf Hitler âdid shake hands with Jesse Owensâ (Memento vom 14. August 2009 im Internet Archive). In: Telegraph.co.uk, 11. August 2009.
cite-note-3535. â Jesse Owens is available on DVD and iTunes! In: firelightmedia.tv. 13. Juli 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. August 2012; abgerufen am 3. August 2016.
cite-note-3636. â Das Erste: RĂŒckschau: Jesse Owens â Der schnellste Mann der Welt. (Memento vom 17. Juli 2012 im Internet Archive) WDR